Gewebekulturen und In-Vitrovermehrung

Studierende im Projektunterricht

Biotechnologie - Gewebekulturen

Wichtige Weblinks zum Thema Gewebekulturen

Im Unterricht Grundlagen der Kulturführung erarbeiteten Studierende der Fachrichtung Zierpflanzenbau sowie Marketing und Gestaltung die Antworten auf folgende Fragen zum Thema Gewebekulturen.

Beantworten Sie mit Hilfe der Links folgende Fragen

  1. Was versteht man allgemein unter dem Begriff In-vitro-Kultur?
  2. Warum können Pflanzenzellen überhaupt in vitro kultiviert werden?
  3. Welche Pflanzenteile eigenen sich für die In-vitro-Kultur und warum?
  4. Welchem Zweck dienen Antherenkulturen?
  5. Welchem Zweck dienen Meristemkulturen?
  6. Mit welchen Pflanzenteilen führt man Gewebekulturen durch?
  7. Was bezweckt man mit der Protoplastenfusion?
  8. Warum werden In-vitro-Kulturen durchgeführt?
  9. Wie müssen Pflanzen(teile) (vor)behandelt werden, um in vitro kultiviert werden zu können?
  10. Begründen Sie die Zusammensetzung eines Nährmediums für die In-vitro-Kultur!
  11. Welche Bedeutung hat die In-vitro-Kultur im Gartenbau? Stellen Sie eine Liste der wichtigsten gewebevermehrten Zierpflanzen zusammen.

Antworten auf die Fragen

  1. Kultur im Reagenzglas unter sterilen Bedingungen auf speziellem Nährboden. Dazu zählen Meristemkultur, Gewebekultur, Antherenkultur, Embryokultur.
  2. Jede Zelle in der Pflanze ist in der Lage sich selbst zu vermehren. Aus jeder Zelle kann eine komplett neue Pflanze entstehen. Man spricht auch von der Totipotenz der Zelle.
  3. Meristeme, Sprossspitzen, Wurzelspitzen, Achselknospen, Staubbeutel. Diese Zellen sind noch sehr jung und dort findet noch aktives Wachstum statt.
  4. Es werden reinerbige, fortpflanzungsfähige Pflanzen gewonnen. Diese werden dann für Züchtungszwecke verwendet. Zum Beispiel dienen die daraus regenerierten Pflanzen für die Züchtung von F1-Hybriden.
  5. Erzeugung von virusfreien und genetisch identischen Pflanzen. Im Anschluss daran wird das Material zur Massenvermehrung genutzt.
  6. Kann mit beliebigen Pflanzenteilen durchgeführt werden. Wichtig ist, dass vorher eine Auslese auf krankheitsfreie Pflanzen in der Meristemkultur durchgeführt wurde.
  7. Die Erbinformation zweier Pflanzen, die auf üblichem schwer oder garnicht zu kreuzen sind, werden zusammengeführt (fusioniert).
  8. Um gesundes Pflanzenmaterial zu erhalten und um möglichst preiswert zu vermehren, wo auf normalem Züchtungsweg ein erheblicher Aufwand verbunden wäre. Beispiel: Orchideen lassen sich sehr schwer aussäen. Die Vermehrung auf diesem Wege wäre erheblich teurer. Außerdem entstehen so "Klone" also Pflanzen mit identischem Erbmaterial.
  9. Pflanzenteile werden in Fungiziden eingelegt, um keine pilzlichen Erreger in die In-Vitro-Kultur zu bringen. Dies geht auch mit Wärme (Autoklavieren = feuchte Hitze).

Weitere Bearbeitungsmöglichkeiten

  1. Erstellen Sie ein Kurzreferat über das Thema: Zielgruppe angehende Gärtnermeister. Schwerpunkt:
    Nutzen für den Gärtner.
  2. Erstellen Sie ein Mindmap als Lernhilfe
  3. Sammeln Sie weitere Beiträge und lizenzfreie Bilder im Internet und stellen alles in einem Nachschlagewerk zusammen.
  4. Erkunden Sie Labore in Ihrer näheren Umgebung und organisieren Sie eine Fachexkursion.